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Generalsekretariat

 

Erhard Zagler, Generalsekretär bis 31. Dezember 2018

 

Verband der freien KFZ-Teile-Fachhändler (VFT)

Kolpingstraße 17
A-1230 Wien
Mobil: +43 664 158 56 06
E-Mail: office(at)vft.at
www.vft.at

Zagler macht Schluss

Mit 31. Dezember 2018 hat Erhard Zagler, 69, seine Tätigkeit als Generalsekretär im Verband der freien Kfz-Teilehändler (VFT) beendet. Für ihn war er acht Jahre, zunächst als Konsulent und ab Juli 2011 als Generalsekretär, tätig.

Während seines Engagements hat er die interne Organisation optimiert, die Mitgliederzahl auf aktuell 56 gesteigert oder die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut. Bestehende Kontakte aus seiner journalistischen Vergangenheit waren da hilfreich. Mit der rasch fortschreitenden Digitalisierung bricht eine neue Ära an.  „Es ist Zeit zum Schlussmachen“, bringt es Zagler in journalistischer Kürze auf den Punkt.

Als Öffentlichkeitsarbeiter kommunizierte der nunmehrige Ex-Generalsekretär für den VFT die Sicherung des freien, fabrikatsunabhängigen Teilemarktes für die Mitglieder und Kfz-Reparierer. Im Fokus stand dabei die Aussage, dass die Teilequalität des IAM der der OEM ebenbürtig ist. Er informierte über das Recht der Fahrzeughalter, die Werkstätte ihres Vertrauens frei wählen zu können. Mit Events für die Mitglieder und bei relevanten Interessensvertretungen der Wirtschaftskammer wurden diese Informationen zumeist gemeinsam mit dem Obmann KommR Mag. Ing. Bernhard Dworak und Obmann-Stellvertreter KommR Ing. Wolfgang Dytrich vor allem in der Branchenöffentlichkeit verbreitet. Mobilitätsklubs und Konsumentenschützer erkannten die Problematik. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist heute friktionsfrei.

Der Verband ist Mitglied im europäischen Teilegroßhandelsverband FIGIEFA. Bei der Erarbeitung der neuen EU-Typgenehmigungsverordnung (TAR) organisierte Zagler Treffen mit den kompetenten zuständigen Beamten im Verkehrsministerium. Eine gute Kooperationsbasis half Interessen des Teilehandels im österreichischen Verhandlungsteam zu etablieren.

Mit der TAR und der Datenschutzgrundverordnung, der Entwicklung autonomer Fahrzeuge nähert sich das Zeitalter der Digitalisierung rasant. Die Marktreife alternativer Antriebe reiht sich nahtlos in die neue Mobilitätswelt ein. Offene Datenplattformen sollen dem IAM die Zukunft sichern, auch, wenn es sich im Moment da und dort spießt. Diese „schöne neue Welt“ sollen jene gestalten, die in und mit ihr leben wollen oder besser müssen. Man soll als „alter Hase“ nicht den Jüngeren vor der Nase herum zu hoppeln und ihnen im Weg stehen. Man muss die Zeichen der Zeit erkennen. Mit fast 70 Lebensjahren zu sagen, „es ist Zeit zum Gehen“, ist daher der richtige Schritt.